Foto, Video, Softwarentwicklung und vieles mehr Alles über Softwarentwicklung mit .Net, Videobearbeitung, Fotos und den HSV

17. Juni 2007

Warum hat der Internet Explorer einen so hohen Markanteil ?

Filed under: HTML u.a.,MS Frontpage — Ulf Möller @ 14:47

Vor vielen Jahren hatte ein einziger Internet-Browser einen Markanteil von weit über 60-70 % (geschätzt) und vielleicht sogar mehr. Dieser Browser kam von der Fa. Netscape und war für den betrieblichen Einsatz kostenpflichtig. Microsoft bemerkte das Potenzial und die Markt vom Internet sehr spät. Nun begann Microsoft alle Energie (und Geld) in die Entwicklung eines Internet-Browsers zu stecken. Heraus kam der MS Internet Explorer, welcher in der Version 3 dem Betriebssystem Windows kostenlos beigelegt wurde.
Die Firmen setzen nun auf Microsoft, da der Browser mitgeliefert wurde und kostenlos war. Netscape merkte erst zu spät die Gefahr und gab auch seinen Browser nun kostenlos ab. Da sich Netscape aber aus den Erlösen refinanzierte und Microsoft seinen Browser subventionierte, kam Netscape mit der Entwicklung nicht mehr hinterher.
Netscape wurde zwischenzeitlich verkauft. Der neue Eigentümer gab den Quellcode an die OpenSource-Gemeinde frei (Project Mozilla). Der zu dem Zeitpunkt aktuelle Browser war Netscape 4.7x.
Die OpenSoruce-Community stellte fest, dass der Sourcecode nicht weiter zu verwenden war und entwickelte somit einen völlig neuen Internet-Browser. Dieser Browser ist heute (2002) nun endlich fertig; vielleicht zu spät !

Ein anderer Grund für den hohen Marktanteil ist die Tatsache, dass jeder Browser eine Kennung an den Server schickt. Dieser Kennung (sog. UserAgent) werden auf einigen Servern gezählt und hochgerechnet. Da aber einige Seiten auf bestimmte Browser optimiert wurden und nur dann den Inhalt richtig anzeigen, wenn der Browser sich auch mit der richtigen UserAgent meldet, haben die neueren Browser von Opera, Mozilla oder Netscape eine Funktion eingebaut, mit der der Anwender sich als MS Internet Explorer ausgibt. Und schon stimmen diese Zahlen nicht mehr.

P.S.: In Deutschland ist die Zahl der Netscape-Benutzer im Vergleich zur Welt extrem hoch (ca. 20%, Stand 01.05.2002)

Mit welchem Internet-Browser sollte man seine Seiten testen ?

Filed under: HTML u.a.,MS Frontpage — Ulf Möller @ 14:44

Grundsätzlich sollte man keinen Besucher aussperren. Alle Seiten sollten auf allen bekannten Internet-Browsern auf allen bekannten und allen Betriebssystem angezeigt werden können.

Der Inhalt sollte immer im Vordergrund stehen.

Nun gestaltet sich aber ein Test auf allen vorhanden Browsern und allen Betriebssystemen als sehr schwierig, Zeit aufwendig und teuer (alle Betriebssysteme und Browser müssen gekauft und installiert werden).

Deshalb ist es durchaus vertretbar, wenn man sich auf die bekanntesten Betriebssysteme und Browser beschränkt.

Die z.Zt. am häufigsten eingesetzten Betriebssysteme (nur Client) dürften folgende sein:

  • Windows (95, 98, ME, XP, NT 4, 2000, XP, Vista)
  • Mac
  • Linux

Neben dem Betriebssystem ist der Browser von entscheidender Rolle. Leider spielen auch noch die verschiedenen Versionen eines Browsers eine entscheidende Rolle. D.h., es ist nicht sicher, dass eine Seite auf den MS IE 5.0 genau so aussieht wie mit der Version 6. Die bekanntesten und wichtigsten Internetbrowser in Deutschland sind zur Zeit:

  • Microsoft Internet Explorer (Version 6.0, 7.0)
  • Netscape (ab Version 6.0)
  • Firefox Mozilla (Open Source Browser, der neue Netscape basiert auf Mozilla) (Version 1.50 und 2.0)
  • Opera (Norwegischer Browser mit kleiner Werbeeinblendung)

Was ist ein Gästebuch und was muss man beachten ?

Filed under: HTML u.a.,MS Frontpage — Ulf Möller @ 14:36

Ein elektronisches Gästebuch ist genauso aufgebaut wie ein richtiges Buch, dass frei ausliegt. D.h., jeder Besucher einer Homepage hat die Möglichkeit, sich anonym in das Buch einzutragen.

Aber ACHTUNG: Ein deutsches Gericht hat 2002 entschieden, dass der Betreiber einer Homepage auch für den Inhalt des Gästebuches verantwortlich ist. Er/Sie hat regelmäßig die Einträge zu kontrollieren und alle Einträge, die gegen deutsche Gesetze, oder gegen die guten Sitten (z.B. Beleidigungen usw.) verstossen, zu entfernen. Tut man das nicht, so identifiziert man sich mit dem Eintrag und kann nun deswegen verklagt werden.

(Zeitschrift iX Ausgabe 12 / 2002)

Was ist ein Disclaimer (Distanzierung) ?

Filed under: HTML u.a.,Internet,MS Frontpage — Ulf Möller @ 14:32

Auf zahlreichen Homepageseiten findet man sog. Disclaimer, zu Deutsch: Distanzierung. Der Text ist überall nahezu identisch und sich wie folgt aus:

— 

Disclaimer – Distanzierung

Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das Landgericht nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Auf den folgenden Seiten sind Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links die sich auf diesen und den folgenden Seiten befinden gilt: Der Betreiber dieser Seite möchte ausdrücklich betonen, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten hat. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf diesen Seiten. Diese Erklärung gilt für alle auf diesen Seiten angebrachten Links und für alle Inhalte der gelinkten Seiten, zu denen die Links und Banner führen. Alle Inhalte dieser Seiten dienen nur den Lernzwecken, Programme und Tools benutzen Sie auf eigene Gefahr. Bei Problemen mit der Software wenden Sie sich bitte ausschließlich an den Hersteller des Programms.
— 

Beim genauen Studium des Urteils stellt am aber fest, dass das Landgericht Hamburg in dem konkreten Fall genau das Gegenteil festgestellt hat, nämlich dass man sich durch solche Hinweise nicht aus der Verantwortung stehlen kann. Jede Person, die Webseiten ins Internet stellt, ist dafür verantwortlich, dass die verlinkten Inhalte nicht gegen deutsches Rechte verstossen. (siehe auch Editorial in der Zeitschrift iX, Ausgabe 11 / 2002)

« Newer Posts

Powered by WordPress